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FRANKFURT UNIVERSE – Invaders erstmals in der lila Hölle

Am Samstag, den 21.09.2019 spielen die Hildesheim Invaders aus der GFL Nord im Playoff Viertelfinale erstmals in Frankfurt gegen Universe.

Ein guter Grund, diesen bislang unbekannten Viertelfinal Gegner etwas näher vorzustellen. Während die Frankfurter seit ihrem GFL Aufstieg 2016 regelmäßig die Playoffs erreicht haben, ist dies für die Hildesheim Invaders der erste Playoff Auftritt in der mittlerweile 36 jährigen Vereinsgeschichte. Auch wenn dies für die Invaders deren Premiere in der Frankfurter lila Hölle bedeutet, gibt es viele bekannte Spieler, welche bereits in Frankfurt gespielt haben, entweder als Gegner oder in den lila Farben der Universe.

Der prominenteste Spieler ist bei den Hildesheim Invaders deren Quarterback Casey Therriault, welcher auch „White Tiger“ genannt wird. Mit den NewYorker Lions Braunschweig gewann er vier deutsche Meistertitel ( 2013, 2014, 2015 und 2016 und zwei Eurobowl – Titel ( 2015, 2017 ). 2017 führte er sein Team in Frankfurt gegen die Universe zum Sieg. Bei drei der vier German Bowl sowie bei beiden Eurobowls wurde er jeweils zum MVP gewählt. Viele zählen ihn zu den besten Quarterbacks, die je in der GFL gespielt haben. 2018 versuchte Therrriault zusammen mit seiner Frau in Florida einen Essenlieferservice aufzubauen, bis ihn die Invaders für diese Saison nach Hildesheim holten.

Hildesheim hat sich immer mehr zu einer Filiale der nur 60 Kilometer entfernten Braunschweiger entwickelt, neben Therriault spielen mittlerweile zahlreiche ehemalige Lions für die Invaders. Auch der aktuelle Headcoach Gerrit Meister, welcher den Posten während der Saison von Matt Levefer übernommen hatte, spielte viele Jahre in Braunschweig und war maßgeblich für das Engagement von Therriault in Hildesheim verantwortlich.

Therriaults beliebteste Anspielstation Nate Morris spielte ebenfalls schon für Braunschweig – und auch für die Schwäbisch Hall Unicorns, Frankfurt Universe und einige mehr. Bei Morris liegen Genie und Wahnsinn dicht zusammen. Mit seinen spektakulären Catches und Returns kann er ganz allein Spiele entscheiden, aber wenn er seine Nerven nicht im Griff hat, dann lässt er sich zu Platzverweisen provozieren oder vergibt sichere Touchdowns. Auf jeden Fall ist Morris bis zur letzten Sekunde ein ständiger Gefahrenherd, auf welchen die Frankfurter Verteidiger besonders aufpassen müssen.

Als Receiver und Backup Quarterback ist Jaleel Awini in seinem zweiten Jahr in Hildesheim einer der wichtigsten Spieler der Invaders Offense, er spielte 2017 für Frankfurt als Quarterback. Ebenfalls bereits für Universe aktiv war Hildesheims Runningback Sean Richard. Richard spielte 2017 in Frankfurt, danach wechselte er 2018 zu den Berlin Rebels.

Frankfurts französischer Receiver Anthony Mahoungou freut sich auf ein Wiedersehen mit seinen Landsleuten und Freunden Mamadou Sy und Anthony Dable-Wolf. Beide spielten ebenfalls bereits für die Lions und folgten ihrem Kumpel Therriault nach Hildesheim. Dazu kommt noch der Ex NFL Linebacker Joseph Le Beau, ebenfalls ein ehemaliger Teamkollege Therriaults aus Braunschweiger Zeiten. Daher wird die Truppe auch gerne „Casey and Friends“ genannt.

Die Hildesheimer Star – Truppe startete erwartungsgemäß in die Saison. Die ersten sechs Spiele wurden teilweise sehr deutlich gewonnen, bis es im Nord Duell gegen die Lions die erste knappe Niederlage gab. Nach drei weiteren Siegen gab es dann eine 0 – 37 Klatsche gegen die Lions, worauf zwei weitere Niederlagen gegen die Cologne Crocodiles und Dresden Monarchs folgten. Erst im letzten Spiel konnten die Invaders dann mit einem Sieg gegen die Potsdam Royals den dritten Platz sichern. Dazu meint Universe Headcoach Thomas Kösling: „Hildesheim ist der üblich starke Gegner aus dem Norden in der ersten Playoffrunde. Ohne die Verletzungen wären sie meines Erachtens ohne Probleme auf einem der ersten beiden Plätzen gelandet. Das wird garantiert ein tolles Spiel für die Fans. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel in heißer Play-off-Atmosphäre. Mehr geht nicht.“

Dieses spannende Spiel sollte sich kein Football Fan aus dem Rhein – Main Gebiet entgehen lassen. Für die Fans der Men in Purple ist dies ohnehin ein Pflichttermin aber auch alle anderen Football Fans sollten sich dieses Spiel auf jeden Fall in der ganz besonderen Flutlicht Atmosphäre mit Pyroshow und Feuerwerk anschauen. Eine solch hochkarätige Starbesetzung mit so vielen klangvollen Namen auf beiden Seiten in einem Playoff Spiel um den German Bowl ist ein echtes Football Highlight, wie es nur selten vorkommt.

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(Pressemitteilung: Frankfurt Universe)

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